News&Tipps
Das Berufsbild der Kosmetikerin
Von wegen nur „Anmalen“: Naturkosmetikerinnen können mehr und sind gefragt!
11.08.2010

Der Beruf der Kosmetikerin gewinnt an Ansehen, das Arbeitsfeld wird attraktiver und weitet sich aus: Die Kundinnen – und immer mehr Kunden – wollen nicht nur für ihr Äußeres, sondern auch für ihre Gesundheit etwas tun, sich wohlfühlen und entspannen. Diese Klientel bevorzugt Naturkosmetik. Darüber hinaus sind ayurvedische Anwendungen, z.B. gegen Nackenverspannungen, spezielle Fuß- oder Klangschalenmassagen gefragt, manche Kosmetik-Institute bieten bereits Yogakurse an. Diese Trends zeigen: Das ganzheitliche Prinzip setzt sich durch. Ausschließliche „Falten-weg-Behandlungen“ oder die apparative Kosmetik sind nur noch eine Facette der kosmetischen Palette. Zunehmend gefragt sind „Schönheit von innen“ und eine Auszeit vom Alltag. Eine Menge Behandlungsmethoden erfüllen diese Wünsche. Und noch etwas wird klar: Die „klassische“ Kosmetikerin, die ausschließlich Gesichtsbehandlungen, Wimpern färben und Maniküre anbietet, zieht nicht mehr. Ein neues Berufsbild kristallisiert sich heraus und das Schöne daran: Jede Kosmetikerin kann ihren ganz eigenen Weg beschreiten und ihr individuelles, spezielles Programm offerieren. Das Angebot an Aus- und Fortbildungen ist groß und das Beste: Seit diesem Jahr unterstützt der Staat Fortbildungen mit Bildungsprämien. Somit sind wirklich alle Türen weit geöffnet, den Beruf der Kosmetikerin attraktiver denn je zu machen. Denn schließlich gilt:
„Wähle einen Beruf, der dir Freude macht, dann musst Du nie wieder arbeiten!“ (Konfuzius)
Naturkosmetik: fruchtige Packungen – ein besonderer Kundenservice
02.07.2010

Packungen aus der Tube kann jeder. Bieten Sie Ihren Kunden etwas ganz Besonderes: eine fruchtig-frische Packung auf der Grundlage von Quark oder Leinsamen, mit grünem Tee angerührt, als Wirkstoff proteinhaltiges Algenpulver. Für den sinnlichen Genuss können Sie etwas pürierte Mango oder Avocado dazugeben.
Diese eigens für Ihre Kundin angerührte Packung durchfeuchtet und durchblutet die Haut und lässt sie frisch und rosig erscheinen. Die Kundin fühlt sich von Ihnen ganz besonders verwöhnt und beachtet.
Mein spezieller Tipp:
Um die Quarkmasse schnell und bequem zu entfernen, legen Sie vor dem Auftragen eine leichte Gaze auf das Gesicht. Mit professioneller Technik nehmen Sie dieser wunderbaren Packung so den Touch der Hausfrauenkosmetik und beglücken Ihre Kundin mit einem sinnlichen Geruchserlebnis.
Ayurveda: Massageöle auf der richtigen Temperatur halten
04.06.2010

Beim Arbeiten mit verschiedenen ayurvedischen Wirkstoffölen stellt sich während der ayurvedischen Massage immer wieder das Problem der konstanten Öltemperatur. Mit einem Teelicht-Stövchen erwärmt, werden sie schnell zu heiß. Die Verwendung eines Babyfläschchen-Wärmers ist in dieser Hinsicht zwar hilfreich, hat aber den Nachteil, dass man nur mit einer Sorte Öl arbeiten kann. Gerade bei Kopf- und Gesichtsmassagen bietet sich aber die Verwendung von zwei verschiedenen ayurvedischen Ölen an.
Gute Erfahrungen habe ich mit einer kleinen elektrischen Kochplatte gemacht. Eine schöne Auflaufform, mit etwas Wasser gefüllt, nimmt locker vier Fläschchen Öl auf und hält sie gleichmäßig warm.
Mein spezieller Tipp:
Achten Sie darauf, dass die Kochplatte einen Temperaturregler von mehr als drei Stufen hat. Sonst ist die unterste Stufe nicht warm genug, die nächste aber bereits zu heiß.
Behandlung: Zum Abschluss eine kleine Fussmassage
07.05.2010

Eine kleine Fußmassage rundet eine ganzheitliche Kosmetikbehandlung hervorragend ab!
Wer Kosmetikbehandlungen mit Naturprodukten durchführt, legt ein hohes Maß an Sorgfalt und Verantwortlichkeit in seine Arbeit. Will man seine Kundinnen oder auch Kunden energetisch rundum verwöhnen, ist im Sinne der Ganzheitlichkeit ein Fußbad am Beginn und eine kleine Fußmassage zum Ausklang ein absolutes Muss. Schon fünf Minuten reichen, um die körpereigene Energie anzukurbeln. Nur was tun mit öligen Füßen?
Mein spezieller Tipp:
Legen Sie der Kundin ein großes Baumwolltuch unter die Beine. Tauchen Sie Ihre Hände nach der Massage ins Wasser des Fußbades und befeuchten Sie damit einen Fuß. Dann legen Sie das Tuch über den feuchten Fuß und reiben ihn heiß. Mit dem zweiten Fuß verfahren Sie genauso. So hat Ihre Kundin trockene und saubere Füße. Gleichzeitig wurden die Energien mit einem ayurvedischen Massageabschluss zum Fließen gebracht.
Ausbildung: Keine Angst vor einer schriftlichen Kosmetikprüfung!
09.04.2010

In einer guten Ausbildung zur Kosmetikerin sollte das Thema Prüfungsangst nicht beiseite geschoben werden.
Kleine Klassen, die individuelles Lernen und eine individuelle Betreuung, sind auf alle Fälle eine hervorragende Ausgangsbasis. Ich habe gute Erfahrungen mit „Hausarbeiten“ gemacht. Diese haben den Vorteil, dass der Lernstoff zu Hause stressfrei und unter Zuhilfenahme von Büchern, Arbeitsmanuskripten etc. intensiv wiederholt und in eigenen Worten niedergeschrieben werden kann. Das verschafft Sicherheit im Umgang mit dem Erlernten. Ein weiterer Vorteil dieser Hausarbeiten ist die Möglichkeit gute Noten zu „sammeln“. Mit einem entsprechend guten Notendurchschnitt ist man gut gerüstet und eine weniger gute Prüfung fällt dann nicht weiter ins Gewicht.
Meine persönliche Meinung:
Ich würde bei Erwachsenenausbildungen die Schulnoten gern ganz abschaffen und lieber eine schriftliche Beurteilung im Stil eines Arbeitszeugnisses erstellen. Das würde den Druck herausnehmen und gäbe die Möglichkeit zu einer viel individuelleren und exakteren Bewertung der jeweiligen Leistungen. Voraussetzung hierzu wäre allerdings, dass die Arbeitgeber in spe nicht mehr auf Noten fixiert sind, sondern mehr auf eine direkte Beurteilung geben.
Gute Kosmetikerinnen erkennt man auch so!